| Sonne
und Wind | die besten Reisezeiten
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die Sonnenscheindauer
Tarifa | Barbate | Vejer und El
Palmar | von Conil bis Roche | Sevilla
Stadt | Sevilla Land
Sonne und Wind
sind die wichtigsten Wetterfaktoren der Costa de la Luz. Dank des
südmediterranen Klimas, vergleichbar mit dem Nordafrikas, Siziliens
oder den südlichen griechischen Inseln, sinkt das Thermometer
im Winter selten unter 10°C. Tagestemperaturen von 15 - 20°C
sind selbst in den kältesten Monaten Dezember und Januar durchaus
normal. Allerdings macht im Winter die Feuchtigkeit zu schaffen.
Gicht und Rheuma sind unter den Einheimischen häufige Leiden.
Im Sommer lassen die frischen Winde die Temperaturen an der Küste
kaum über „gemäßtigte“ 30°C steigen,
während in Sevilla die 40°C-Marke überschritten wird.
Durch das ausgewogene, warme Klima erfreut sich die Region einer
langen Saison: für Nordseegewohnte beginnt der Badespass im
März und endet im November.
Die besten
Reisezeiten
sind das Frühjahr und der Herbst, wenn die Preise niedrig sind
und das Wetter warm ist. Von Mitte Juli bis Ende August ist Hauptsaison.
In diesen Monaten füllt sich die Region insbesondere mit spanischen
Urlaubern. Auch die Semana Santa, die Karwoche, verbringen viele
Spanier gerne am Strand.
Im restlichen Frühjahr und im Herbst ist es, bis auf ein wenig
Wochenendtourismus, viel ruhiger. Dies ist die bevorzugte Reisezeit
der Gäste aus deutschsprachigen Ländern. Die meisten Restaurants
und Bars haben von Juni bis September täglich geöffnet.
In der Nebensaison öffnen viele Lokale nur noch am Wochenende.
In unserer Infobroschüre und in den vorliegenden Beschreibungen
finden Sie Hinweise, welche Restaurants rund ums Jahr geöffnet
haben.
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Die Sonnenscheindauer
ist mit über 3.000 Stunden im Jahr die höchste in Europa.
„Sonnengarantie“ gibt es jedoch nur im Juli und August,
mit statistischen 0 - 1 Tagen Bewölkung. Sommerliches Wetter
und kaum Regen ist von Mitte/Ende Mai bis Mitte Oktober zu erwarten.
In den restlichen Monaten kann es immer wieder mal heftig regnen.
Doch schon kurz nach dem Wolkenbruch ist schon wieder der blaue
Himmel zu sehen.
Der Atlantik ist an der Küste von Cádiz wärmer
als sein Ruf, auf jedenfall wärmer als die Algarve bei Portugal.
Mitte Mai überschreitet die Wassertemperatur die 20°C-Marke,
angenehme Badetemperaturen gibt es, je nach Dauer der Hitzeperiode,
bis Mitte/Ende Oktober oder sogar in den November hinein.
Tarifa
Zwischen Algeciras und Tarifa beginnt die Costa de la Luz. Jenseits
der Meeresenge von Gibraltar scheint der afrikanische Kontinent
greifbar nahe. Im Hinterland sieht man auf den Bergrücken tausende
von Windmühlen die von den immerwährenden Winden des Estrecho
gespeist werden. Im Frühjahr und im Herbst ziehen unzählige
Zugvögel vorbei.
In dem malerischen Tarifa mit seinen engen Gassen ist die maurische
Vergangenheit noch gut erkennbar. Das Ambiente ist von der Windsurfszene
geprägt: es gibt viele Bars, kleine Tanzlokale und Restaurants,
die auf ein jugendliches Publikum zugeschnitten sind.
Der Strand von Tarifa ist ein weitgehend unverbauter Traum von Sand
und türkisfarbenem Wasser. Bei Levante, dem starkem, heissen
Wind aus dem Südosten sieht man die Windsurfer über das
Wasser flitzen.
Barbate
Vom noblen Atlanterra bei Zahara de los Atunes mit seinen feudalen
Villen bis zu den idyllischen Siedlungen von Caños de Meca
und Zahora bietet die Region von Barbate zunächst eines: unendliche
Strände von allerfeinstem Sand und ein landschaftliches Mosaik
aus Grün- Ocker- und Gelbtönen.
Aus dem ehemaligen Aussteigerparadies Caños de Meca hat sich
inzwischen eine beschauliche Siedlung in sagenhafter Landschaft
entwickelt. Für Kleinkinder paradiesisch ist die Lagune von
Zahora - Badevergnügen pur.
Von Conil bis Roche
Jeder der Conil besucht hat, mag das Städtchen. Trotz des stetig
wachsenden Tourismus hat das Städchen nichts von seinem andalusischen
Charme verloren. Dank der Hanglage hat man von fast allen Dachterrassen
aus Meerblick. Eine bezaubernde Altstadt, ein blitzsauberer Sandstrand
- Conil hat einfach alles was das Herz begehrt.
Die Umgebung von Conil bietet eine abwechslungsreiche Landschaft:
Felder, Obst und Gemüsegärten, Pinienwälder, Steilküste
mit malerischen Sandbuchten bis hin zur eleganten Villensiedlung
von Roche.
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Vejer und El Palmar
Majestätisch blickt es von dem steilen Hügel herab, das
historische Vejer, in dessen engen Gassen die maurische Vergangenheit
so spürbar ist. Ohne Zweifel ist Vejer eines der schönsten
und beindruckendsten Dörfer Spaniens.
In 10 km Entfernung liegt der Strand der Gemeinde Vejer: El Palmar,
ein kilometerlanger Traum aus feinstem Sand. Bei Ebbe ist das Wasser
sehr flach - auch kleinere Kinder können hier gut baden. Dahinter
liegen etwas zerstreut zwischen Feldern und Weiden mehrere Restaurants,
kleinere Läden und ein paar hundert Häuser.
Sevilla Stadt
Wo kann man in Sevilla schöner wohnen als im früheren
Judenviertel, dem Barrio Santa Cruz? Die engen Gassen sind für
den Autoverkehr gesperrt. Eine Unzahl von kleinen Bars laden zum
Tapasessen ein. Immer wieder öffnen sich die Gassen zu kleinen
Plätzen mit Terrassencafés, in denen man sich von den
Strapazen der Stadtbesichtigung erholen kann. Sämtliche Sehenswürdigkeiten
der Altstadt, wie die Giralda, der Alcázar oder die Maestranza
sind zu Fuss schnell erreichbar. Um die Schönheit der Stadt
wirklich geniessen zu können, sollte man am besten ein paar
Tage Zeit mitbringen.
Sevilla Land
Wer die Städte Sevilla und Córdoba erkunden möchte,
aber gleichzeitig auch Ruhe und Erholung sucht, findet in den Gutshöfen
nahe des historischen Städtchens Carmona oder auch in Los Cerrillares
eine ideale Unterkunft. Was gibt es schöneres, als sich nach
einer anstrengenden Stadtbesichtigung am Pool zu entspannen?
Die Sierra Morena hat dem naturliebenden Urlauber viel zu bieten:
inkakte Wälder mit Wildbestand, eine Unzahl an Singvögeln,
Raubvögel, saubere Stauseen, in denen man baden oder auch angeln
kann.
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